Visum und Reisepass
Generell gilt es, sich die aktuellen Infos vom Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de) anzuschauen.
Einfach Suchbegriff Kenia eingeben.
Aktuelle Information:
Für deutsche Staatsangehörige besteht Visumspflicht.
Die Visumgebühr beträgt seit dem 1. Januar 2011 50,- US-$, Kinder unter 16 Jahren erhalten ihr Visum seit dem 01.02.2016 kostenfrei. Visa können bei den kenianischen Botschaften und seit dem 01.07.2015 auch online beantragt werden. Daneben werden an den offiziellen Grenzstationen, z. B. an den Flughäfen Nairobi und Mombasa, weiterhin Visa erteilt.
Für nähere Einzelheiten wird Reisenden empfohlen, sich mit der Botschaft der Republik Kenia, Markgrafenstr. 63, 10969 Berlin, Tel.: 030-25 92 66 0,
Fax 030-25 92 66 50, in Verbindung zu setzen.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, daher sind diese Angaben unverbindlich. Sollten Sie Fragen haben, so kontaktieren Sie mich, ich informiere mich gerne für Sie und gebe diese Information an Sie weiter.

Auslandsreiseversicherung
Sprechen Sie mich gerne an – Ich buche gerne die Auslandsreiseversicherung für Sie dazu.
Gerade in Kenia ist eine Auslandsreiseversicherung mit Krankenrücktransport sehr Wichtig, denn die medizinische Versorgung ist nicht mit europäischem Standard zu vergleichen!
Bei manchen Banken ist bei Kreditkartenabschluss die Auslandsreiseversicherung als Service mit dabei. Prüfen Sie dies, dann können Sie sich das Geld sparen.
Des Weiteren könnten Sie die Auslandsreiseversicherung auch über ihre Krankenkasse buchen.

Impfungen & Co.
Am Besten sprechen Sie hier mit Ihrem Hausarzt und entscheiden dann, ob Sie impfen lassen und wenn ja, was. Das ist immer die Entscheidung von jedem selber. Meine Meinung: Den Blick fürs Wesentliche behalten.
Hier gibt es natürlich eine große Auswahl:
Impfungen Kenia:
Weitere mögliche Impfungen:

Gelbfieber
Es gibt keine Impfvorschrift für Reisende, die aus Europa direkt einfliegen. Wer aber aus einem von Gelbfieber betroffenen Land einreist (Endemiegebiet), muss eine Gelbfieberimpfung nachweisen (Gelbfieber-Impfbescheinigung).
Eine Impfbescheinigung wird derzeit benötigt bei der Einreise aus:
Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Argentinien, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Ecuador, Elfenbeinküste, Französisch-Guyana, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Kamerun, Kolumbien, Kongo, Kongo, Demokratische Republik Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Panama, Paraguay, Peru, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, Suriname, Togo, Trinidad und Tobago, Tschad, Uganda, Venezuela, Zentralafrikanische Republik.
Diese aktive Impfung darf nur von speziellen Ärzten durchgeführt werden und hält ca. 10Jahre an.
Gelbfieber wird von Mücken übertragen, die schwere Schäden an Leber, Niere und Herz verursachen können.
Symptome: Anfangs hohes Fieber, Kopf-/Glieder- und Rückenschmerzen, Übelkeit, Bindehautentzündung, sowie eine Rötung von Gesicht, Hals und Brust, eine Hepatitis und Ikterus (Gelbfärbung).
Prophylaxe: Schutz vor Mückenstiche und geeignete Kleidung.

Malaria
Malaria wird durch die nachtaktive Anophelesmücke übertragen. Besonders gefährlich und auch die am häufigsten vorkommende Malaria, ist die Malaria tropica.
Ein hohes Risiko besteht am Viktoriasee und an der Küste.
Symptome: Zuerst kommt es zu einem grippalen Infekt und evtl. einer Magen-Darm-Erkrankung, mit hohem Fieber, die von Schüttelfrost und Schweißausbrüchen begleitet werden. (Inkubationszeit: 6-40Tage)
Therapie/Diagnostik: Falls Sie befürchten Malaria zu haben, dann lassen Sie sich sofort zu einem Arzt/Krankenhaus fahren, die einen Malariaschnelltest machen können. Danach sollten Sie auf jeden Fall mit einer Therapie (das Medikament nehmen Sie am Besten von Deutschland mit) anfangen. Das Fieber können Sie mit Paracetamol senken.
Schutzmaßnahmen vor Ort
körperbedeckende Kleidung in den Morgen-/ und Abendstunden
Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen (z.B. Anti-Brumm)
unter einem Moskitonetz schlafen (sind in fast in allen Hotels vor Ort)
Prophylaxe
Man kann von Anfang an eine Prophylaxe (z.B. Malarone) einnehmen oder ein Stand-by-Medikament mitnehmen (z.B. Malarone, Riamet). Die genaue Einnahme lesen Sie am Besten in der Packungsbeilage (denn man muss z.B. genaue Uhrzeiten einhalten und manche Medikamente mit einem Milchprodukt einnehmen).
Hierzu werden Sie viele verschiedene Meinungen hören.
Sprechen Sie auch hier mit ihrem Hausarzt.

Dengue–Fieber
Diese Viruserkrankung wird durch die vorwiegend tagaktive Aedes-Mücke übertragen. Die Erkrankung tritt eher selten in Kenia auf und wenn v.a. in der Küstenregion. Eine Impfung dafür gibt es nicht.
Prophylaxe: siehe oben bei Malaria
Symptome: plötzliches hohes Fieber, Muskel-, Kopf-,Glieder- und Kreuzschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
Behandeln lässt sich das Dengue-Fieber nur symptomatisch (z.B. durch fiebersenkende Medikamente und Flüssigkeitszufuhr).

Bilharziose (Schistosomiasis)
Dabei handelt es sich um eine Wurmerkrankung, die beim Baden in Süßwasserseen (z.B. Viktoriasee) übertragen werden kann.
Symptome: z.B. Juckreiz an der Einstichstelle der Larven und Bildung eines Hautausschlages
Behandelt wird die Erkrankung mit Praziquantil.

Meningokokken
Die Bakterien verursachen meist eine eitrige Hirnhautentzündung, die lebensbedrohlich werden kann. Übertragen werden die Meningokokken durch Tröpfcheninfektion, z.B. beim Sprechen, Niesen oder Husten.
Symptome: Fieber, starke Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, evtl. eine getrübte Bewusstseinslage und kleine punktförmige Einblutungen der Haut. Inkubationszeit ca. 2-10 Tage.
Schutz bietet eine Impfung.

Tollwut
Tollwut ist eine Viruserkrankung, die meist durch den Biss von Säugetieren wie Hunden und Füchsen auf den Menschen übertragen wird, die das Zentralnervensystem befällt.
Schutz bietet eine Impfung. Kenia ist ein Land mit mittlerem Tollwutrisiko.
Man kann sich auch nach einem Biss passiv impfen lassen.

Cholera
Dabei handelt es sich um eine Infektion des Dünndarms mit schwerem Durchfall. Häufige Infektionsquellen sind roher oder ungenügend gekochter Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse, das während der Lagerung oder Essenzubereitung mit den Bakterien in Kontakt gekommen ist. Wichtig ist es, bestimmte Hygieneregeln einzuhalten. Genau wie zur Vermeidung von Reisedurchfall ist Folgendes zu beachten:

Es gibt eine Schluckimpfung, die aber nur bei Langzeitaufenthalt unter schlechten hygienischen Bedingungen empfohlen werden, da sie keinen 100%igen Schutz gegen eine Infektion bietet.

Typhus
Dabei handelt es sich um eine bakterielle Infektion, die durch verseuchtes Trinkwasser und Nahrungsmittel übertragen wird (siehe oben, Cholera). Die Inkubationszeit beträgt ca. 3-60 Tage.
Symptome: beginnt mit Bauchschmerzen, Übelkeit, hohes Fieber, eher Verstopfung (später dann Durchfall)
Behandlung mit Antibiotika und symptomatisch.
Auch hierfür gibt es eine Schluckimpfung, die etwa zu 60% schützt.

Sonstige Durchfallerkrankungen
Wie z.B. Amöbenruhr und Lamblien, verursacht durch Parasiten in verseuchtem Trinkwasser oder Lebensmitteln.
Symptome: krampfartige Bauchschmerzen, Durchfall, manchmal auch Fieber.
Kann mit Antibiotika behandelt werden.

Tipps für die Reiseapotheke

HIV/AIDS: Es gibt KEINE Impfung!! AIDS ist eine tödliche Krankheit, Medikamente können den Tod nur aufschieben, jedoch nicht verhindern! Krankheiten sind in Kenia sehr weit verbreitet und deshalb ist es unbedingt wichtig, dass Sie sich schützen.

Allgemeine Reisehinweise
Da die meisten exotischen Tier- und Pflanzenarten geschützt sind, sind der Besitz und damit auch die Ausfuhr entsprechender Souvenirs verboten und werden mit hohen Geld- oder Haftstrafen geahndet.

Drogendelikte (auch Besitz von Marihuana für den Eigenbedarf) stehen schon bei Geringfügigkeit unter harter Strafe.
Gleiches gilt für den unerlaubten Waffenbesitz. Dabei ist zu beachten, dass auch Gas- und Spielzeugpistolen, CS-Gas und Pfefferspray als Waffen klassifiziert sind. Von der Mitnahme im Reisegepäck ist daher unbedingt abzusehen.

Das Fotografieren von Einrichtungen, die als militärisch und/oder sicherheitsrelevant gelten können (z.B. Flughafen, offizielle Regierungsgebäude usw.), ist verboten. Eine Erlaubnis, z.B. der Sicherheitskräfte, kann im Einzelfall eingeholt werden.
Da auf kenianischen Geldscheinen und Münzen Portraits der Präsidenten abgedruckt sind, steht die Verschandelung bzw. Zerstörung der Währung unter Strafe.

Es ist verboten, pornographisches Material einzuführen.

Das kenianische Strafrecht stellt homosexuelle Handlungen unter Strafe. Auch wenn diese Bestimmungen bisher nicht angewandt wurden und in der Hauptstadt Nairobi sowie der Küstenregion eine liberale Grundeinstellung vorherrscht, wird zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit empfohlen.
Seit Mitte des Jahres 2007 besteht ein weitreichender Schutz der Nichtraucher in Kenia. Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist demnach weitgehend verboten.